Unser Team wächst

Wir freuen uns sehr, ab 01.07.2021 Swen Bürkle in unserem Team begrüßen und von seiner Berufserfahrung profitieren zu dürfen. Swen Bürkle ist bereits seit 2016 bei der Firma Volker Möhrle Mineralölhandel als Tankwagenfahrer angestellt. Er verfügt über umfassende Kenntnisse über Abladestellen und Tankanlagen.

Wir wünschen Swen Bürkle alles erdenklich Gute und freuen uns auf die gute Zusammenarbeit.

GenerationsWechsel zum 01. Juli 2021

Nach Geschäftsgründung der MÖHRLE energy GmbH und Integration der ehemaligen Firma Brennstoffe Heil GmbH im Sommer 2020 freuen wir uns sehr, dass wir erneut wachsen dürfen. Mit Gründung der Firma MÖHRLE energy GmbH begründete Sina Möhrle die 4. Generation des traditionsreichen Brennstoffhandels unter dem Namen Möhrle.

Zum 01. Juli geht nun auch Volker Möhrle, Inhaber der Volker Möhrle Mineralölhandel in Ruhestand und damit geht das aktive Heizölgeschäft in die MÖHRLE energy GmbH über.

Volker Möhrle, der vor genau 45 Jahren in die Fußstapfen seines Vaters Richard Möhrle trat, hat gemeinsam mit seiner Ehefrau Hildegard Möhrle die Firma Volker Möhrle Mineralölhandel zum heutigen Unternehmen aufgebaut. Nun ist es für ihn an der Zeit, in den wohlverdienten Ruhestand zu gehen und das Zepter an seine Tochter Sina Möhrle weiterzureichen. Gemeinsam wurde lange auf diesen Tag hingearbeitet und so haben wir ein gutes Team zusammengestellt, dass Sie optimal betreut. Selbstverständlich wird Volker Möhrle uns weiterhin mit Rat und Tat zur Seite stehen.

Gerne sind wir als zuverlässiger Partner bei allen Fragen rund um Mineralöle und Brennstoffe für Sie da und werden auch zukünftig das Aushängeschild beider Betriebe - gute Kundenbetreuung, bester Service und ausgezeichnete Produkte - weiterführen.

Wir bedanken uns vorab für das entgegengebrachte Vertrauen und freuen uns, für Sie da sein zu dürfen.

Klimaschonend tanken: "Grünes" Heizöl spart CO2

Auch Gebäude mit Ölheizungen können Klimaziele erreichen

Die Herausforderung, die Energieversorgung in Deutschland bis 2050 klimaneutral zu gestalten, ist gewaltig. Mit heimischem Wind- und Sonnenstrom allein werden wir dabei voraussichtlich nicht auskommen. Gefragt sind zusätzliche Optionen. Dazu zählen, neben grünem Wasserstoff, alternative flüssige Energieträger, die fossile Brenn- und Kraftstoffe nach und nach ersetzen könnten. Ihr Vorteil: Sie lassen sich ohne große Umrüstungen auch in bestehender Technik zum Einsatz bringen. So erhalten auch heute noch fossil betriebene Fahrzeuge und Heizungen eine klimaschonende Perspektive.

„Herstellung und Nutzung alternativer Brenn- und Kraftstoffe beruhen auf geschlossenen Kohlenstoffkreisläufen. Bereits heute werden sie mit Benzin, Diesel und Heizöl kombiniert. Künftig geht es darum, Art und Zahl der regenerativen Quellen zu erweitern, zum Beispiel durch nachhaltige Biokraftstoffe, die eine Konkurrenz mit dem Nahrungsmittelanbau vermeiden“, erklärt Adrian Willig, Geschäftsführer des Instituts für Wärme und Mobilität (IWO). „Aufgrund des absehbar großen Bedarfs werden mittel- bis langfristig auch E-Fuels auf Basis von grünem Wasserstoff benötigt, der mittels Ökostrom erzeugt wird.“

Erneuerbare Energie importieren

Flüssige Brenn- und Kraftstoffe haben eine hohe Energiedichte und lassen sich, anders als Strom, sehr gut speichern und auch über längere Strecken transportieren. Damit eignen sie sich hervorragend für den Import. „Rund um die Welt gibt es viele Orte, an denen Windkraft- und Photovoltaikanlagen deutlich effektiver und im größeren Maßstab betrieben werden können als in Deutschland. Und Teile dieses grünen Stroms aus Wind und Sonne könnten wir in Form alternativer Fuels importieren. Künftige Erzeugerländer – auch solche, die bislang noch fossile Brennstoffe exportieren – erhalten so wirtschaftliche Impulse und Perspektiven. Durch den Bau der notwendigen Anlagentechnik würden auch hierzulande neue Arbeitsplätze entstehen“, erklärt Willig.

In drei Schritten in die Zukunft: Modernisierung mit Öl-Brennwerttechnik und Verbesserung der Gebäudedämmung für mehr Effizienz, Einbindung von erneuerbaren Energien und der Umstieg auf Green Fuels. Grafik: IWO

Ergänzung zur E-Mobilität

In Schifffahrt und Luftfahrt gibt es zu solchen Green Fuels kaum Alternativen. Doch je breiter die Einsatzmöglichkeiten, desto rascher lassen sich substanzielle Mengen anbieten. Bei der Schaffung eines entsprechenden Marktes spielt daher der Straßenverkehr eine wichtige Rolle. Dort könnten Future Fuels, ergänzend zur E-Mobilität, für mehr Klimaschutz sorgen. Denn im Jahr 2030 werden hierzulande wohl noch immer mehr als 35 Millionen Pkw mit Verbrennungsmotor fahren. Von einem Hochlauf im Straßenverkehr würden alle anderen Bereiche profitieren – auch der Wärmemarkt.

Heizungen von Öl auf „Green Fuels“ umstellen

„Hierzulande gibt es rund 5,5 Millionen Gebäude mit Ölheizungen. Drei Millionen dieser Häuser stehen abseits der Wärme- und Gasnetze, und für einen Umstieg auf andere Systeme liegen die technischen und finanziellen Hürden oftmals hoch“, berichtet Willig. Doch auch Häuser mit einer Ölheizung können schrittweise die Klimaziele erreichen. Ermöglicht wird das zunächst durch Effizienzmaßnahmen an der Gebäudehülle und durch Heizungsmodernisierungen mit Brennwerttechnik. Ein weiterer Schritt ist die direkte Einbindung erneuerbarer Energien in Form von Hybridheizungen, zum Beispiel durch eine Solaranlage auf dem Dach. So lässt sich der Brennstoffbedarf bereits deutlich reduzieren. Für die Restmengen könnten dann alternative Brennstoffe genutzt werden.

Pilotinitiative gestartet

Dass dies praktisch umsetzbar ist, zeigen bereits zahlreiche Modellprojekte. Und auch auf der Weltleitmesse für Heizungstechnik, der ISH, waren in diesem Frühling alternative Brennstoffe ein wichtiges Thema. Erste Heizungshersteller werben bereits mit Geräten, die „Green Fuels-ready“ sind. Wer selbst Erfahrungen sammeln möchte, kann sich jetzt für die Teilnahme an einer Pilotinitiative bewerben, die das IWO gemeinsam mit Partnern ins Leben gerufen hat. Mit „future:fuels@work“ gibt es als erste Tankfüllung (max. 2.000 Liter) nach der Heizungsmodernisierung eine Mischung aus einer nahezu CO2-neutralen Brennstoff-Komponente (Anteil: 33 Prozent) und Premium-Heizöl (Anteil: 67 Prozent) zum Vorzugspreis. Weitere Informationen auf www.zukunftsheizen.de/ffw.

Quelle: https://www.zukunftsheizen.de/presse/alternative-brennstoffe-fuer-mehr-klimaschutz.html

Bleibt das Heizen mit Öl in Zukunft bezahlbar?

Wer seine Heizung modernisieren möchte, steht nicht nur vor der Entscheidung für ein neues Heizgerät, sondern auch für einen oder mehrere Energieträger. Da stellt sich die Frage nach den laufenden Kosten und der langfristigen Bezahlbarkeit.

Wie viel kostet Heizöl und wie hat sich der Heizölpreis entwickelt?

Obwohl der Heizölpreis, ähnlich wie der Benzinpreis, von Tag zu Tag schwankt, kann man sagen, dass Heizöl im langfristigen Vergleich ein relativ preiswerter Energieträger ist. Betrachtet man die Brennstoffkosten pro Kilowattstunde (bezogen auf den Brennwert) zeigt sich, dass Heizöl im Vergleich zu anderen Heizenergien zu den günstigsten Alternativen zählt. Und der große Vorteil für Ölheizungsbesitzer: Sie können dank ihres Heizöltanks gezielt Niedrigpreislagen nutzen, um sich zu bevorraten.

Auf den Heizölpreis, den der Kunde zahlen muss, wirken viele Faktoren ein. Neben dem Rohölpreis spielen Lieferzeiten, Zahlungsbedingungen, Serviceangebote und besondere Begebenheiten vor Ort eine Rolle.

Ist die Versorgung sicher?

In Deutschland ist die Versorgung für die rund 20 Millionen Menschen, die in einem ölbeheizten Haus leben, gesichert. Etwa 2.000 Mineralölhändler liefern den Brennstoff flexibel und individuell per Tankwagen – egal, ob in der Stadt oder auf dem Land.

Ist das Heizöl einmal im Tank des Ölheizungsbesitzers angekommen, kann es über längere Zeit ohne laufende Kosten gelagert werden. Denn: Wird kein Heizöl verbraucht, etwa im Sommer, wenn beispielsweise die Solaranlage die Wärmeversorgung vollständig übernimmt, fallen auch keine Grundgebühren an. Bei Energie, die durch ein Leitungsnetz ins Haus gelangt, ist das anders: Für Strom und Gas fallen auch dann Grundgebühren an, wenn sie nicht genutzt werden.

Flüssige Energieträger wie Heizöl haben zudem entscheidende Vorteile gegenüber anderen Energieträgern: Sie sind gut speicherbar und leicht zu transportieren, sie haben eine hohe Energiedichte und verfügen über eine hervorragende Infrastruktur.

Ist das Erdöl bald zu Ende?

Der weltweite Erdölverbrauch ist in den vergangenen Jahren kontinuierlich gestiegen, und trotzdem haben sich die globalen Ölvorräte erhöht. Das liegt daran, dass neue Felder entdeckt und erschlossen wurden. Vor allem aber haben neue Explorations- und Produktionstechniken die Ölsuche und -förderung geradezu revolutioniert.

Zudem wird sparsamer mit dem Rohstoff umgegangen. So arbeiten moderne Heizgeräte effizienter und verbrauchen viel weniger Energie als alte Technik. Das schont die Reserven zusätzlich. Perspektivisch können fossile Kraft- und Brennstoffe sogar durch synthetisch, auf Basis erneuerbarer Energien hergestellte flüssige Energieträger ersetzt werden.

Fazit: Auch wenn die Reserven voraussichtlich länger reichen als wir sie brauchen und zunehmend erneuerbare Rohstoffe zur Erzeugung flüssiger Energieträger genutzt werden können, müssen wir mit flüssigen Kraft- und Brennstoffen verantwortungsbewusst umgehen.

Quelle:
https://www.zukunftsheizen.de/energie-sparen/bleibt-das-heizen-mit-oel-bezahlbar.html

Opec plus will wieder mehr Öl fördern

Singapur, Wien: Nach monatelangem Festhalten an einem Förderlimit ändert die Öl-Allianz Opec plus vorsichtig ihren Kurs. Für die Monate Mai, Juni und Juli werde die aus 23 Staaten bestehende Öl-Allianz Opec plus trotz der Unwägbarkeiten der Coronakrise ihre Produktion steigern, vereinbarten die Energieminister der Länder bei einer Online-Konferenz am Donnerstag.

Im Mai und Juni sollen 350.000 Barrel am Tag mehr auf den Markt gebracht werden als aktuell. Im Juli solle die Steigerung 450.000 Barrel am Tag betragen, teilte das kasachische Energieministerium mit.

Zu Beginn des Treffens hatte Saudi-Arabien wegen der anhaltenden Corona-Pandemie und ihrer schwer kalkulierbaren wirtschaftlichen Folgen noch für die Beibehaltung der restriktiven Förder-Politik geworben. „Die Vorsicht ist bei jedem noch da“, sagte der saudische Energieminister Abdulaziz bin Salman. Die monatlichen Schritte lägen in der Spanne von 500.000 Barrel am Tag, die sich der Verbund als Handlungsspielraum bereits im Dezember gegeben habe.

Russland als ebenfalls mächtiges Mitglied in der Opec plus hatte auf die sich aufhellende Weltkonjunktur verwiesen. Dies würde eine deutlich höhere Nachfrage beim Öl bedeuten, sagte der russische Vize-Regierungschef Alexander Nowak. „Wir sehen, dass sich die Wirtschaft weiter erholt.“

Die Allianz hatte die Öl-Förderung seit längerem per Absprache gedeckelt, Grund ist die coronabedingt schwache Nachfrage. Der Verbund hat bei der weltweiten Ölversorgung einen Anteil von rund 45 Prozent.

Quelle:
https://www.handelsblatt.com/finanzen/maerkte/devisen-rohstoffe/rohstoffe-opec-plus-will-wieder-mehr-oel-foerdern-oelpreis-gibt-teil-der-gewinne-wieder-ab/27061266.html

Heizöl stark gesunken, Gas kaum günstiger

In Deutschland mussten zwischen September 2020 und Januar 2021 rund vier Prozent mehr Energie fürs Heizen aufgewendet werden als im Vorjahreszeitraum. Zwar sind die Energiepreise 2020 aufgrund der Corona-Pandemie und der damit einhergehenden schwachen Weltkonjunktur zum Teil deutlich gesunken. Der Gaspreis stieg zuletzt jedoch deutlich. Mehr als jeder zweite Gasgrundversorger hat zum Jahresanfang die Preise erhöht oder Erhöhungen angekündigt, wie das Vergleichsportal Check24 mitteilt. Betroffen davon sind rund 2,1 Millionen Haushalte.

Heizölkunden profitieren stärker von günstigen Energiepreisen. Zwischen September 2020 und Januar 2021 zahlten sie laut Check24 rund 24 Prozent weniger fürs Heizen als im Vorjahreszeitraum. Auch aktuell ist nach Angaben des Portals das Heizen mit Öl noch günstiger als mit Gas.

Mi., 17.03.2021 - Grüne Zukunftsperspektive

Schon heute sparen Sie durch die Modernisierung der Heizölanlage bis zu 40 % CO2 ein. Auch der Feinstaub-Ausstoß einer Öl-Brennwertheizung ist deutlich geringer als bei einem Pelletkessel. Außerdem wird das Heizöl immer grüner. Bereits heute bieten vielen Händler klimaschonendes Bioheizöl an. Darüber hinaus wird intensiv an der Entwicklung neuer CO2-neutraler Brennstoffe, z. B. aus Abfall oder Reststoffen, gearbeitet. Die hocheffiziente Öl-Brennwerttechnik erhält somit eine klimaneutrale Perspektive. Denn die neuen Fuels können in der vorhandenen Technik ohne aufwändige Umrüstung verwendet werden. Bis es soweit ist, können Sie vielfach heute schon durch Zertifikate klimaneutral gestelltes Heizöl tanken. Dabei wird der CO2-Ausstoß durch gezielte Klimaschutzmaßnahmen ausgeglichen.

Quelle: www.zukunftsheizen.de

Do. 18.02.2021 - Forscher warnen vor Investitionen in Erdgas

Erdgas wird gern als klimafreundlicher Energieträger bezeichnet. Doch Umweltschützer und Wissenschaftler warnen: Der Ausbau der Erdgas-Infrastruktur in Deutschland verzögert die Energiewende.

Erdgas kann beim Kampf gegen den Klimawandel zumindest eine wichtige Übergangslösung sein – so ist es zuletzt auch von deutschen Politikern häufiger zu hören gewesen. Der Energieträger stößt im Vergleich zu Kohle weniger CO2 aus und sei für den Übergang in ein künftiges, fossilfreies Energiesystem perfekt geeignet. Bekräftigt werden diese Aussagen durch große Erdgas-Projekte, die hierzulande umgesetzt werden. Die Ostseepipeline Nord Stream 2 vom russischen Energieunternehmen Gazprom ist trotz verschiedener Proteste fast fertig. Und in Norddeutschland sind drei Flüssiggas-Terminals geplant, die Erdgas für US-Firmen lagern sollen.

Doch Klimaexperten warnen schon länger: Erdgas, das in Deutschland rund ein Viertel der jährlich verbrauchten Energiemenge ausmacht, ist nicht so klimafreundlich, wie es oft dargestellt wird. Das unterstreicht nun ein Diskussionsbeitrag von Scientists for Future (S4F), einer Umweltschutzorganisation, die von Wissenschaftlern und Wissenschaftlerinnen gegründet wurde.

In ihrem Papier stellen die Forscher klar: Der Ausbau der Erdgas-Infrastruktur in Deutschland verzögert die Energiewende und lässt sich nicht klimapolitisch begründen. Darüber hinaus bergen die Investitionen finanzielle Risiken.

Erdgas besteht zu einem Großteil aus Methan, es schädigt das Klima weitaus mehr als Kohlendioxid. Der Diskussionsbeitrag verweist auf neuere Studien, nach denen Methan für die Umwelt lange viel zu positiv eingeschätzt wurde. Doch zeigen Untersuchen aufgrund von Satellitendaten inzwischen, dass Methan aus dem Erdgaskreislauf genauso klimaschädlich sein kann wie Kohlendioxid.

Klimaschaden durch Gaslecks

Direkte Methanemissionen entstehen bei Förderung, Lagerung, Transport und Verbrauch. »Neben der direkten Klimawirkung von Methan wurde auch die Gesamtmenge an Treibhausgasemissionen, die bei der Nutzung von Erdgas entstehen, lange unterschätzt«, so S4F-Mitglied Claudia Kemfert. Zunächst erscheine der Wert für die spezifischen CO2-Emissionen von Erdgas positiv. Aber das würde sich stark relativieren, wenn nicht nur die direkten Emissionen, sondern die Treibhausgasemissionen über den gesamten Lebenszyklus berücksichtigt werden.

Quelle:
https://www.spiegel.de/wissenschaft/natur/klimapolitik-forscher-warnen-vor-investitionen-in-erdgas-a-d9de9107-52ae-4029-8512-6c4cff0b9b30

Do. 18.02.2021 - Methan - die unterschätzte Gefahr

Während sich bei der Klimadebatte fast alles um das Kohlendioxid dreht, steigen die Werte eines anderen, besonders schädlichen Klimagases rasant an: Methan. Die Schlagworte Klimakrise und Kohlendioxid werden in der öffentlichen Debatte fast synonym benutzt. Dabei kommt zu kurz, dass auch andere Treibhausgase die Atmosphäre aufheizen. Die Emissionen von Methan seien in der öffentlichen Wahrnehmung noch völlig unterrepräsentiert, warnen nun zwei neuseeländische Atmosphärenforscher. Denn die Klimawirkung des Spurengases übertrifft diejenige von Kohlendioxid um das 25-fache - und seine Konzentration in der Luft steigt rasant an.

Methan ist ein farb- und geruchloses Gas. In der Umwelt bildet sich Methan immer dort, wo sich organisches Material unter Luftabschluss zersetzt, hierzulande vor allem bei der Massentierhaltung, in der Forstwirtschaft, in Klärwerken und auf Mülldeponien. Aktuell ist der Methangehalt der Luft etwa 2,5-mal höher als in vorindustrieller Zeit, rund ein Drittel der globalen Erwärmung geht auf das Konto des potenten Klimagases.

Eskalierender Anstieg

Seit 2007 stieg der Methananteil in der Luft um 5,7 parts per billion (ppb) jährlich, ab 2014 durchschnittlich sogar um 9,7 ppb. Die Gründe dafür seien unklar, schreiben Sara Mikaloff Fletcher und Hinrich Schaefer vom National Institute of Water and Atmospheric Research in Wellington.

Bekannt sei aber, dass etwa der Kohlebergbau in Ostasien und die global weiter zunehmende Fleischproduktion zum Methananstieg beitrage, so die Forscher. Allein die Viehhaltung könnte für die Hälfte des zusätzlichen Methans seit 2002 verantwortlich gemacht werden.

Die Forscher gehen davon aus, dass mehrere Prozesse zusammenwirken und parallel zum Anstieg der Emissionen die Leistungsfähigkeit der Methansenken abnehme, sodass das Gas langsamer abgebaut wird.

Methan aus den Polargebieten

Im jüngsten Szenario des Weltklimarats IPCC, in dem die Chancen für eine Begrenzung des Klimawandels auf 1,5 Grad Celsius bis 2100 im Vergleich zu vorindustrieller Zeit ausgelotet werden, spielt Methan ebenfalls eine Rolle. Um das Klimaziel zu erreichen, müsste die Methanmenge in der Atmosphäre zwischen 2010 und 2050 um 35 Prozent sinken.

Der momentane Anstieg führt jedoch genau in die Gegenrichtung und zwar aus bislang unklaren Ursachen. Deshalb plädiert auch Klimaexperte Mojib Latif vom Kieler Geomar Helmholtz-Zentrum für Ozeanforschung neben dem nach wie vor wichtigen Kohlendioxid stärker andere Klimagase zu beachten. "Wir wissen immer noch nicht genug über den Methan-Kreislauf."

Warnung vor "Kipppunkten" im Klimasystem

Gleichzeitig warnt Latif davor, dass das Klimasystem an einen kritischen "Kipppunkt" kommen könnte, wenn beispielsweise in einem wärmeren Klima, das momentan in den Polargebieten eingefrorene Methan in die Luft gelangt.

Quelle:
https://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/klimawandel-methan-die-unterschaetzte-gefahr-a-1271189.html

Sichere Wärme rund ums Jahr - Gutes Preis-Leistungsverhältnis

Ihre Ölheizung hat sich in den vergangenen Jahren als zuverlässig erwiesen? Dann müssen Sie keine Experimente wagen. Bringen Sie Ihr Heizsystem ganz einfach auf den neuesten Stand der Technik und bleiben bei Ihrem bewährten Energieträger.

Auch nach den neuesten Gesetzen dürfen Sie Ihre Ölheizung – sofern Ihr Ölkessel noch instand ist – bis Ende 2025 ganz normal weiter betreiben. Ab 2026 ist eine Hybridlösung auch für die Ölheizung in Baden-Württemberg weiter möglich, z. B. Öl-Brennwerttechnik und Solarthermie oder Photovoltaik.

Die Modernisierung mit sparsamer Öl-Brennwerttechnik lohnt sich. Im Vergleich zu einem veralteten Heizkessel lässt sich der Brennstoffbedarf um bis zu 30 % senken. Das schont nicht nur die Umwelt, sondern auch den Geldbeutel! Die Investitionskosten holen Sie durch den geringeren Heizölverbrauch wieder rein.

Im Vergleich zu einer Umstellung auf Gas-Brennwerttechnik beträgt die einmalige Investition 13.000 € und die laufenden Brennstoffkosten liegen bei 1.744,00 € pro Jahr. Bei der Modernisierung mit Öl-Brennwerttechnik beträgt die einmalige Investition 11.400,00 € und die laufenden Brennstoffkosten liegen bei 1.237,00 € pro Jahr. Somit ergibt sich eine Ersparnis von 1.600,00 € und pro Jahr ca. 507,00 €.

(Berechnungsgrundlage: Einfamilienhaus 150 m², Energiepreise als Durchschnitt für Jan. – Aug. 2020)

Quelle: www.zukunftsheizen.de/kostenvergleich

Warum es sich lohnt, weiter auf Heizöl zu setzen!

Auch wenn viele Politiker, Energieexperten und Medien das Heizen mit Öl schon abgeschrieben haben und Ihnen zur Umstellung raten: Öl-Brennwerttechnik hat Zukunft! Es gibt viele gute Gründe die dafür sprechen, der Ölheizung und somit auch dem Heizöl treu zu bleiben. Hier wollen wir nur mal ein paar nennen:

- Gutes-Preis-Leistungsverhältnis

- Sichere Wärme rund ums Jahr

- Klimaschonend kombinieren

- Grüne Zukunftsperspektive

Lesen Sie hier nach:

IWO_Flyer auf Heizöl setzen
Viessmann: Öl-Brennwerttechnik mit Solar ist zukunftssicher

Fr. 16.10.2020 - Darum geht es für den Ölpreis nach unten

Die erneute starke Ausbreitung des Corona-Virus in Europa lastete auf der Stimmung an den Finanzmärkten, dies setzte auch die Ölpreise unter Druck. Daneben verteuerte der starke US-Dollar den Rohöl-Import. Da Öl international in Dollar gehandelt wird, steigen die Importkosten mit dem Wechselkurs.

US-Finanzminister Steven Mnuchin hatte sich eher skeptisch zu den Aussichten auf ein neues Konjunkturpaket noch vor der Wahl im November geäußert. Er hatte das Unterfangen als schwierig bezeichnet. Die sich hinziehenden Verhandlungen zwischen Republikanern und Demokraten belasten die Finanzmärkte schon länger.

Commerzbank-Experte Carsten Fritsch verwies zudem auf überwiegende belastende Nachrichten, nachdem die Internationale Energieagentur IEA das Ölkartell Opec davor gewarnt hatte, Förderkürzungen Anfang 2021 zurückzunehmen: "Sollte die Nachfrage spürbar eintrüben, wird die OPEC+ nicht darum herumkommen, die Produktionserhöhung abzublasen, will sie nicht ein erneutes Überangebot und einen neuerlichen Preisrutsch riskieren.

Fr. 16.10.2020 - Produktverbesserung: Premium Heizöl ecotherm

Der Additiv Hersteller Innospec aus Herne hat seine Additivreihe "ecotherm futur" konsequent weiter entwickelt und hat ein neues Produkt auf den Markt gebracht, welches die Bedürfnisse des Kunden trifft und somit Leistungsstärke, Verlässlichkeit und Nachhaltigkeit vereint. Aufgrund der günstigen Heizölpreise werden die Tanklager bei den Kunden gefüllt und somit wird die Langzeitstabilität des flüssigen Energieträgers immer wichtiger. Mit dem Longlife-Effekt, der in dem neuen Produkt der "ecotherm"-Reihe enthalten ist, wird genau dies über einen mehrfach verlängerten Zeitraum abgesichert. Die innovative Frischeformel sorgt für extrem hohe und langfristige thermische Stabilität.

Zudem wird durch den Keep clean- und Clean up-Effekt, durch ein multifunktionales Stabilisatorenpaket, der bestmögliche Schutz vor Alterung des Heizöls erreicht. das Ergebnis: optimale Verbrennung durch gleichbleibend hohe Energieausnutzung, geringerer Heizölverbrauch, niedrigere Wartungskosten, weniger Schadstoff-Emissionen.

Das Hochleistungsadditiv wird klimaneutral produziert und somit geht für jeden Liter "ecotherm future 4+" eine Spende an die Schutzgemeinschaft Deutscher Wald. Auch eine Nachadditivierung des Heizölbestandes ist mit diesem Produkt problemlos möglich. Außerdem kann es auch zu den Bio-Heizölen ohne Probleme beigemischt werden. Hierbei macht sich der Longlife-Effekt und die Frische-Formel besonders bemerkbar. Ölheizungsbesitzer leisten dann nicht nur einen aktiven Beitrag zur CO2-Reduzierung, sondern genießen die maximale Betriebssicherheit bei minimalen Kosten.

Fr. 23.10.2020 - CO2-Steuer kommt zum 01.01.2020

Am 20. Mai 2020 hat das Bundeskabinett den Gesetzesentwurf zur "Änderung des Brennstoffemissionshandelsgesetzes verabschiedet. das Gesetz regelt die CO2-Bepreisung für Benzin, Diesel, gas und Heizöl, die ab 2021 mit 25 € pro Tonne CO2 starten und bis 2025 schrittweise erhöht werden sollen.

Dies führt laut Bundeswirtschaftsministerium 2021 zu Aufschlägen bei Kraft- und Brennstoffen: Pro Liter Benzin entspreche der Aufschlag brutto 7 Cent, bei Diesel und Heizöl jeweils 8 Cent/ Liter und bei Erdgas fallen 0,5 Cent mehr pro Kilowattstunde an.

"Aufgrund dieser Preiserhöhung raten wir unseren Kunden, rechtzeitig Heizöl zu bestellen und das Tanklager zu füllen", so Geschäftsführerin Sina Möhrle.

Hybridheizungen - Was ist das?

Sie besitzen eine Ölheizung, schätzen die Vorteile eines bewährten und sicheren Heizsystems, und wollen gleichzeitig etwas für die Zukunft tun? Dann ist eine Hybridheizung genau richtig für Sie. „Hybrid“ bedeutet „gemischt“. Eine Hybridheizung kombiniert also immer mindestens zwei Energieträger, etwa Heizöl mit Sonnenenergie. Mit einer solchen Kombination leisten Ölheizungsbesitzer auf einfache Weise einen Beitrag zur Energiewende.

Das Grundprinzip einer Hybridheizung ist einfach: Wann immer erneuerbare Energien zur Verfügung stehen, werden diese genutzt. Wenn sich aber die Erneuerbaren einmal nicht erneuern können, weil etwa die Sonne nicht scheint, springt automatisch und zuverlässig die Ölheizung ein.

Die beliebtesten Hybridheizungen im Überblick:

- Öl-Brennwertheizung und Photovoltaik

- Ölheizung plus Solarthermie

- Ölheizung plus Wärmepumpe

- Öl-Brennwertheizung mit Solar und Holz

- Puffer- oder Wärmespeicher: Herzstück der Hybridheizung

Aktuelle Infos zum Klimaschutz

Das Bundeskabinett beschäftigt sich im Rahmen des Klimaschutzprogramm, des Gebäudeenergiegesetzes und der Förderbedingungen derzeit verstärkt mit den zukünftigen Betrieb und Modernisierung von Heizungen. Da ist in der Presse oft von einem "Heizölverbot" die Rede.

Diese Mitteilung sorgt für Verwirrung bei den Heizöl-Kunden. Doch sie können auf atmen. Eine Abschaffung der Heizölheizung gibt es nicht.

Erfahren Sie hier die wichtigsten Info's zum Klimaschutzprogramm.

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